Die Abschlussfeier

von Hans-Georg Noack

Endlich ist es soweit. Bernd hat die mittlere Reife geschafft! Bei der Abschlußfeier hält der Rektor eine lange Rede - Anlaß für Bernd, noch einmal über seine Zeit als Schüler nachzudenken. Und wie war das mit Olaf? Warum hat sich sein Mitschüler umgebracht? Obwohl der Selbstmord für die Schulleitung tabu ist, entschließt sich Bernd, vor der Versammlung Stellung zu beziehen. (Quelle : Bucheinband)
„Hans-Georg Noack widmet dieses Buch seinen „Mitschülern“, denn er ist noch einmal zur Schule gegangen, um es schreiben zu können. Er wollte sich nicht auf seine Erinnerungen verlassen, um nicht eine Schule zu schildern, die es gar nicht mehr gibt.“
Diesem aus dem Buchumschlag einer im Signal-Verlag- Baden-Baden unter demselben Titel erschienenen Auflage entnommenen Textauszug, kann ich als damaliger „Mitschüler“ folgendes hinzufügen:
Ab Ostern 1936 besuchte Hans-Georg Noack die Mittelschule in Burg. Die Schulzeit endete im März 1942 mit dem Zeugnis der mittleren Reife. Bereits Anfang Februar 1942 wurde der Schulbetrieb in dem geräumigen Gebäudekomplex zwischen der Scheunenstraße und der heutigen Franzosenstraße eingestellt und in ein Gebäude der Comeniusschule verlegt. Das verlassene Schulgebäude diente dann als Lazarett und ist nach Kriegsende noch etliche Jahre als Krankenhaus genutzt worden. Eine Mittelschule im früheren Sinne hat es seither in Burg nicht wieder gegeben. Allerdings gab es eine Abschlussfeier unserer Klasse, die am letzten Schultag, dem 25.März 1942, im Burger „Seeschlößchen“ stattfand.
GERHARD OEHM

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