Die Tage vor Los Alamos

von Josef Kanon

NEW MEXIKO, FRÜHJAHR 1945:

In der Nähe des streng geheimen Forschungsgeländes von Los Alamos wird ein Toter gefunden. An sich kein aufsehenerr Fall, doch für General Groves, der gemeinsam mit Robert Oppenheimer das Manhattan Project, den Bau der ersten Atombombe, leitet, ist der Tod von Karl Brauner eine Katastrophe. Brauner war Sicherheitsoffizier in Los Alamos, und nur wenige hatten Zugang zu so vielen neuen Forschungsergebnissen wie er. Michael Conolly, der für das „Office of War information“ arbeitet, erhält den Auftrag, diesen Fall diskret aufzuklären, ohne das Projekt zu verzögern oder gar zu gefährden.
Vorerst kommen Conollys Recherchen nur schleppend voran. Er flüchtet sich in eine Affäre mit Emma, der Frau des polnisch-jüdischen Wissenschaftlers Daniel Pawlowski, in die er sich schon am ersten Abend in Los Alamos verliebt hatte. Doch Emma Pawlowski hat sehr viel mehr mit dem Mordfall Brauner zu tun, als Conolly zunächst ahnt …
Kein Augenzeuge hätte diesen Roman glaubwürdiger schreiben können. „Die Tage vor Los Alamos“ ist ein glänzend recherchierter und virtuos erzählter Zeitroman.
(Quelle: Bucheinband)

Informationen zum Autor

Joseph Kanon studierte am Trinity College in Cambridge. Danach arbeitete er für verschiedene Verlage in den USA und in Europa. Zuletzt war er Verlagsleiter bei Houghton Nifflin. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in New York. Die „Tage vor Los Alamos“ ist sein erster Roman.
(Quelle: Schutzumschlag)

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