Südkurier

von Antoine de Saint Exupéry

In die Welt der Stürme, der Sterne, der unermeßlichen Weiten des Himmels führt Antoine de Saint Exupérie den Leser im „Südkurier“, seinem ersten, bereits 1928 erschienenen Buch. Der Pilot Jacques Bernis ist mit seiner Maschine nach dem Süden unterwegs. Von Frankreich aus überfliegt er Spanien, Gibraltar, später das Mittelmeer. Die Landschaft „rollt unter ihm ab wie ein Film“. Er ist mit den Luftströmungen, der Steuerung, dem Motor beschäftigt, und doch gehen seine Gedanken zurück zur Erde. Gestern noch war er in Paris, nahm Abschied von einem Jugendtraum. Vergeblich hatte er versucht, Genoveva, die Freundin, fest an sich zu binden. Sie, die sich nach einem Streit mit ihrem egoistischen Mann in seine Arme geworfen hatte, wußte mit seinem kargen, bis ins letzte ausgewogenen Leben nichts anzufangen. Die Liebe, kaum begonnen, zerbrach schon an der ersten Prüfung. Nun fliegt Bernis, innerlich leer, dem fernen Ziel entgegen. Er hat erfahren müssen, daß zwischen Traum und Wirklichkeit eine oft unüberbrückbare Kluft besteht.
(Quelle: Aus "Südkurier" die 1.Buchseite)

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